Wie Sie mit MicroLearning den Bedürfnissen des modernen Lerners gerecht werden

Wie Sie mit MicroLearning den Bedürfnissen des modernen Lerners gerecht werden

Der moderne Lerner hat wenig Zeit, wird ständig abgelenkt und kann nicht ohne sein Smartphone leben – eine Herausforderung für Unternehmen und Personalentwickler.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie MicroLearning Ihnen helfen kann, diese Herausforderung zu meistern.

Der moderne Lerner – das unbekannte Wesen?

Im heutigen, digitalen Zeitalter funktioniert Lernen anders als noch vor ein paar Jahren. Doch wer ist eigentlich dieser “moderne Lerner”? Überall hört man von ihm. Doch was zeichnet ihn eigentlich aus?

Merkmale des modernen Lerners:

  • ist ständig damit beschäftigt, Termine und Fristen einzuhalten
  • ist ständig Ablenkungen ausgesetzt
  • neues Wissen muss er sich innerhalb kürzester Zeit aneignen
  • ist mobil unterwegs – das Smartphone ist immer dabei
  • ist online sehr aktiv und hat hohe Erwartungen, was Nutzerfreundlichkeit und Design betrifft
  • ist es gewohnt, Informationen genau dann zu bekommen, wenn er sie braucht – Google und YouTube sei dank

Wenn es um das Lernen in Unternehmen geht, sucht der Mitarbeiter von Heute nach Inhalten, die für ihn den größten Nutzen mit dem geringsten Zeiteinsatz haben.

Mitarbeiter wollen eine Lösung für ihr aktuelles Problem – wie sie Daten aus einer Software exportieren, wie sie den Kunden von dem neuen Produkt überzeugen können oder wie sie einen Urlaubsantrag stellen.

Dazu wollen sie nicht erst einen 60-minütigen Kurs absolvieren, wovon vielleicht nur 5 Minuten für sie wirklich relevant sind.

Finden die Mitarbeiter solche Inhalte nicht innerhalb des Unternehmens, schauen sie sich bei Google, YouTube und Co. um – und das ist nicht immer im Interesse des Unternehmens.

Mit MicroLearning sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter finden, was sie suchen.

Was ist MicroLearning?

Unter MicroLearning versteht man das Lernen mittels kleiner “Wissenshäppchen”, die innerhalb kürzester Zeit konsumiert werden können. Meist dauert eine solche Lerneinheit zwischen 3 und 5 Minuten.

Allerdings gibt es hier keine starren Regeln, was die Dauer angeht. Länger als 10 Minuten sollte eine MicroLearning-Einheit jedoch nicht sein.

Doch nicht nur die Dauer ist entscheidend, wenn es darum geht, eine Lerneinheit als MicroLearning zu klassifizieren. Weitere Merkmale sind:

  • Fokus auf ein spezifisches Lernziel
  • Lerneinheiten können auf verschiedenen Endgeräten aufgerufen werden (Tablets, Smartphones)
  • „Just-in-time“ – Arbeitshilfen
  • immer zugänglich; Lerner können lernen, wann und wo sie wollen
  • verschiedene Formate: Video, Mini-Kurs, Infografik, PDF, Blog, etc.

Micro-Learning Einheiten sind immer auf ein spezifisches Ziel ausgerichtet und konzentrieren sich auf die wichtigsten Informationen, die der Lerner braucht, um dieses Ziel zu erreichen.

Mit MicroLearning den Bedürfnissen des modernen Lerners gerecht werden

Wenn es um das digitale Lernen im Betrieb geht, wünschen sich die heutigen Mitarbeiter:

  • kurze und relevante Lerneinheiten, die visuell ansprechend und einfach zu bedienen sind
  • Lerneinheiten, die sie auch unterwegs auf ihrem Smartphone bearbeiten können

Mit MicroLearning werden Sie diesen Bedürfnissen gerecht. Micro-Learning bietet die Möglichkeit, Mitarbeitern schnell und einfach genau die Informationen zu liefern, die sie gerade brauchen. Aber es gibt auch noch weitere Vorteile:

Lernen ist effektiver

Kurze, aber intensive Lernphasen kommen der Funktionsweise unseres Gehirns entgegen. Micro-Learning minimiert die Gefahr der „kognitiven Überlastung “ und unterstützt die Langzeitsicherung von Wissen.

Schnellere Produktion und kostengünstiger

Micro-Learning Einheiten können schneller produziert werden und sind dadurch kostengünstiger.

Mitarbeiter sind motivierter zu lernen

Die meisten Mitarbeiter haben keine Zeit (und keine Lust), sich einen 5-stündigen Vortrag anzuhören. Aber mal eben eine 5-minütige Lerneinheit zu diesem Thema am Smartphone bearbeiten –  das ist für die meisten Mitarbeiter durchaus machbar und liefert dazu ein sofortiges Erfolgserlebnis. Denn mithilfe von Micro-Learning hat der Mitarbeiter das Gefühl, schneller Fortschritte zu machen.

MicroLearning lässt sich einfach in Ihre bestehende E-Learning Landschaft integrieren

Sie brauchen keine neue Software oder Plattform, um Micro-Learning in Ihr Unternehmen zu integrieren. Sie können Ihr bestehendes Lernmanagemenstsystem oder auch Ihr Intranet nutzen, um Micro-Inhalte zu verbreiten.

Nächste Schritte

Sind Sie bereit, MicroLearning in Ihre Lernstrategie zu integrieren? Dann fangen Sie doch mit kleinen Schritten an. Überlegen Sie sich:

  • welches Thema eignet sich aktuell, um daraus eine oder mehrere Micro-Learning Einheit(en) zu machen?
  • welche Formate sind bei den Mitarbeitern beliebt und technisch umsetzbar (Video, Infografik, Micro-Kurs)?
  • wie kann ich Micro-Learning Einheiten verbreiten (LMS, Intranet, Webseite, etc.)?
  • wie kann ich Micro-Learning in meinem Unternehmen “vermarkten”? Wie mache ich die Mitarbeiter darauf aufmerksam?

Sie brauchen Hilfe?

Kein Problem. Lassen Sie uns gerne über Ihr Projekt sprechen.


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